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Paris SG


   
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Paris SG
Der Paris Saint-Germain Football Club, kurz Paris SG oder PSG, ist ein Fußballverein aus der französischen Hauptstadt Paris, der bisher bei den Männern drei Meistertitel gewann und achtmal Pokalsieger wurde.
PSG trägt seine Heimspiele im Prinzenparkstadion (Parc des Princes) aus. Die Vereinsfarben sind Blau und Rot. 2013 hat der Verein sich ein neues Logo gegeben, das in der Anhängerschaft teilweise auf heftige Kritik gestoßen ist – unter anderem, weil „Saint-Germain“ darin deutlich kleiner geschrieben wird als „Paris“ und das Gründungsjahr nicht mehr genannt wird.
Der Verein wurde am 12. August 1970 auf Grund einer Initiative von Pariser Persönlichkeiten offiziell gegründet und ging aus dem Vorstadtclub Stade Saint-Germain aus Saint-Germain-en-Laye hervor, der bereits 1904 gegründet wurde. Dieser hatte sich 1969/70 für den Aufstieg in die zweite Division qualifiziert. Diesen Platz nahm PSG ein und schaffte 1970/71 sogar den sofortigen Aufstieg in die oberste Spielklasse, die Division 1 (kurz D1), die seit 2002 als Ligue 1 (kurz L1) bezeichnet wird. 1972 allerdings musste die Ligamannschaft zum ebenfalls erst wenige Jahre zuvor neu gegründeten Paris FC wechseln, um eine Auflage des Fußballverbands FFF zu erfüllen, wonach Profivereine auch einen Unterbau aus Amateur- und Jugendmannschaften haben mussten. PSG wurde wieder zu Stade Saint-Germain, das sich 1973 aber in Paris Saint-Germain FC zurückbenannte.
1973 stieg Modeschöpfer Daniel Hechter als Mäzen und von 1974 bis 1978 als Präsident bei Saint-Germain ein. Mit der französischen Fußballlegende Just Fontaine als Trainer erfolgte der Wiederaufstieg in die D1 dann auch bereits 1974, und seit diesem Zeitpunkt spielt PSG ununterbrochen in der ersten Liga. Im gleichen Jahr erfolgte außerdem der Umzug des Vereins ins Prinzenparkstadion. Dieser neue Verein löste die beiden Pariser Traditionsvereine Racing Club und Red Star in der höchsten französischen Spielklasse ab.
Zu Beginn der 1980er stellten sich mit dem zweifachen Gewinn des französischen Fußballpokals die ersten großen Erfolge ein, die vom Meistertitel der Spielzeit 1985/86 gekrönt wurden. Wichtige Spieler dieser Meistermannschaft waren der Mittelfeldregisseur Safet Sušić, der Torjäger Dominique Rocheteau und Kapitän Luis Fernández, der Jahre später den Verein auch zweimal als Trainer übernahm.
Noch erfolgreicher gestalteten sich die 1990er für den Hauptstadtklub: Drei weitere Male konnte der Pokal gewonnen werden, in der Saison 1993/94 erneut die Liga. Teil dieser Meistermannschaft war der Liberianer George Weah, der in der darauffolgenden Spielzeit Torschützenkönig der Champions League wurde. Außerdem wurde Weah 1995 zum Weltfußballer und zu Europas Fußballer des Jahres gewählt, verließ im Sommer desselben Jahres den Verein aber Richtung AC Mailand.

Den größten Erfolg feierte PSG aber in der Spielzeit 1995/96, als der Verein im Finale des Europapokals der Pokalsieger mit Spielern wie Bernard Lama, Paul Le Guen, Youri Djorkaeff, Alain Roche, Vincent Guérin und Raí den österreichischen Klub SK Rapid Wien dank eines Tores von Bruno N’Gotty mit 1:0 bezwingen konnte. Im folgenden Jahr erreichte PSG noch einmal das Finale dieses Bewerbs, musste sich dieses Mal aber dem FC Barcelona mit 0:1 beugen.
An solche Erfolge konnte PSG im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends nicht anknüpfen, obwohl der Verein große Summen in Spieler wie Nicolas Anelka, Stéphane Dalmat oder Pauleta investierte oder Talente wie Ronaldinho oder Gabriel Heinze relativ günstig erwarb. Zwar wurde der Pokal erneut dreimal gewonnen, in der Liga konnte PSG aber nur zu Beginn des neuen Millenniums wirklich überzeugen, während man daraufhin den Anschluss an die Spitzenmannschaften verlor und meistens im Tabellenmittelfeld zu finden war. Tiefpunkt war die Saison 2007/08, als der Verein dem Abstieg nur knapp entrinnen konnte. Die Saison 2010/11 wurde auf dem vierten Platz abgeschlossen, was die beste Platzierung für den Verein seit mehreren Jahren bedeutete. Allerdings kam PSG in der Europa League lediglich bis ins Achtelfinale, wo die Mannschaft dann gegen Benfica Lissabon ausschied. In der Spielzeit 2011/12 gelang die Vizemeisterschaft, die beste Platzierung seit über zehn Jahren, zwölf Monate später endlich der dritte Meistertitel.
Finanzen
Präsident Nasser Al-Khelaïfi
2006 hatte das US-amerikanische Unternehmen Colony Capital den Verein vom französischen Fernsehsender Canal+ erworben, der seit 1991 im Besitz von PSG war. Zum Zeitpunkt des Eigentümerwechsels waren die Schulden von PSG auf 240 Millionen Euro angewachsen. Im Mai 2011 verkaufte Colony Capital 70 % seiner Aktienanteile an die Investorengruppe Qatar Sport Investment (QSI) aus Katar für etwa 30 Millionen Euro, weitere 20 Millionen Euro wurden aufgebracht, um Schulden zu decken. Ein Jahr später investierte die QSI weitere 108 Millionen Euro in den Verein. 2012 wurden die restlichen 30 % Anteile von der QSI übernommen. Die neu geschaffene Position eines Super-Managers (eine Art Sportdirektor nach englischem Vorbild) besetzte der neue Eigentümer des Vereins 2011 mit dem Mitte der 1990er Jahre für PSG spielenden Leonardo. 2013 trat dieser wegen einer einjährigen Sperre zurück.
Seit der Übernahme durch die QSI gab Paris etwa 360 Millionen Euro für den Transfer neuer Spieler aus, während durch den Verkauf nur etwa 20,5 Millionen eingenommen wurden.(Stand: August 2013) So wurden u. a. Kevin Gameiro für 11 Millionen und Javier Pastore für 42 Millionen Euro verpflichtet. Pastore war der teuerste Neuzugang von PSG und zugleich auch der teuerste Neuzugang in der Ligue 1. Trotz dieser namhaften Verstärkungen gelang dem favorisierten PSG in der Spielzeit 2011/12 lediglich die Vizemeisterschaft hinter dem HSC Montpellier, obwohl Trainer Antoine Kombouaré als „Herbstmeister“ durch Carlo Ancelotti ersetzt worden war und im Januar 2012 weitere hochkarätige Spieler (Maxwell, Alex, Thiago Motta) verpflichtet wurden. In den folgenden Jahren verstärkte PSG den Kader weiter und investierte vor und während der Saison 2012/13 ungefähr 130 Millionen Euro. Vor dem Beginn der Saison 2013/2014 investierte der Verein erneut rund 111 Millionen Euro in neue Spieler, darunter Edinson Cavani für rund 65 Millionen Euro, der damit Pastore als teuerster Neuzugang in der Ligageschichte ersetzte.
Mit einem Jahresumsatz von 80 Millionen Euro im Jahre 2012 lag Paris in Frankreich hinter Olympique Marseille (150 Mio.) und Olympique Lyon (132 Mio.). 2012 machte der Verein einen operativen Verlust in Höhe von etwa 92 Millionen Euro; zeitgleich gab man bekannt, einen Sponsorenvertrag mit der QTA (Katars Tourismusbehörde) abgeschlossen zu haben, der dem Verein bis 2016 etwa 600 Millionen Euro einbringen soll. Kritiker behaupten, die QSI umgehe damit die Financial-Fair-Play-Vorgabe der UEFA und verweisen auf die Unverhältnismäßigkeit dieses Sponsoring-Deals; so generieren Vereine wie Real Madrid, FC Barcelona oder Manchester United mit ihren besten Sponsorenverträgen nur rund 10 Prozent dieser Summe. 2012/13 betrug der Vereinsetat 300 Millionen Euro, mehr als doppelt soviel wie der von Olympique Lyon. Ein Grund hierfür ist, dass mit Ibrahimović (jährlich 15 Mio.), Thiago Silva (9,6 Mio.) und Lavezzi (9,4 Mio.) die drei bestbezahlten Spieler Frankreichs bei Paris unter Vertrag stehen.
Erfolge
Europapokal der Pokalsieger: 1996 (und Finalist 1997)
Französischer Meister: 1986, 1994, 2013
Französischer Pokalsieger: 1982, 1983, 1993, 1995, 1998, 2004, 2006, 2010 (und Finalist 1985, 2003, 2008, 2011)
Französischer Ligapokalsieger: 1995, 1998, 2008, 2014 (und Finalist 2000)
Französischer Supercupsieger: 1995, 1998, 2013 (und Finalist 2004, 2006)
UI-Cupsieger: 2001

Quelle Wikipedia 14.05.2014


 

letzte Aktualisierung  22.10.2014 10:42

 

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